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Doxygen: "Error: Could not extract bounding box from .eps!", "Error opening map file [...] for inclusion in the docs!"
Von Christoph am Dienstag, 08. Juli 2008 - 12:12:20
Doxygen ist wirklich eine super Sache.

Wenn man allerdings gezwungenermasen auf seinem Rechner so einen ulkigen, knallbunten make-money-fast-Aprilscherz laufen haben muss anstatt ein richtiges Betriebssystem, kann folgender Rat viel Zeit sparen:

Die Doxyfile-Option SHORT_NAMES = YES hilft bei Fehlern wie
"Error: Could not extract bounding box from .eps!"
und
"Error opening map file [...] for inclusion in the docs!"
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Adressierungstücken bei SPI-Speichern
Von Christoph am Montag, 23. Juni 2008 - 19:13:30
Heute mal etwas aus meinem Alltag

Habe lange für gebraucht, darauf zu kommen und möchte der Welt hiermit ein Stück Wissen weitergeben, vielleicht wird ja jemand mit einem ähnlichen Problem dadurch sehr glücklich .

Serielle Busse sind eine der tollsten Erfindungen seit der Entdeckung des Rades. SPI zeichnet sich dabei durch eine besondere Einfachheit aus. SPI ist außerdem schnell und wohl auch deshalb weit verbreitet, weil Hersteller nicht durch irgendwelche Patente gestört werden. SPI-Geräte müssen nicht adressiert werden, wie z.B. bei I²C oder 1-Wire.

Will man einen Mikrocontroller von einem Speicher (z.B. sowas mit SPI-Bus booten, geht das normalerweise recht problemlos. Der Controller muss nach dem Reset einfach einen Lesebefehl (0x03) rausschicken und dann nur noch Nullen (d.h. MOSI auf LOW halten und die Clock-Leitung takten). Der Speicher interpretiert die ersten Bytes als Adresse, an der er anfangen soll, Daten auszulesen. Eine sehr schöne Beschreibung dazu liefern z.B. die beiden Application Notes EE-145 und EE-231 von Analog Devices.

Wenn ein Ende-Zeichen erreicht ist, oder eine bestimmte Anzahl an Bytes gelesen wurde, kann der Controller einfach anfangen, das Gelesene auszuführen.

Nun ja, sehr simpel. Im Prinzip. Allerdings kann man auch mit Logic Analyzer und viel Dokumentation lange Zeit vor einem Prototypen sitzen und sich denken "Das stimmt doch alles. Warum bootet das &%$§§$-Teil nicht!?".

Lösung: Mikrocontroller von damals (2003) erwarten einen Speicher mit 16Bit-breitem Adressbus anstatt mit heute üblichen 24 Bit.

Das Problem ist also, dass der DSP 0x03 0x00 0x00 0x00 0x00 ... heraussendet und nach dem zweiten 0x00 anfängt zu lesen. Der Speicher interpretiert jedoch die ersten drei 0x00 als Adresse und fängt erst nach dem vierten Byte an, seine Daten auszugeben.

Das sieht man nicht und man findet auch kein einziges Wort darüber in der Dokumentation Der Nachfolger will einen 24-Bit-Typ haben, weshalb die Application Note auch solch einen empfiehlt.

Um es kurz zu machen für alle, die nach "ADSP-21992 SPI boot" suchen: Wenn jemand versucht, einen ADSP-21992 über SPI zu booten, braucht er entweder ein EEPROM mit 16-Bit-Adresse oder muss im .ldr-File das erste Byte löschen, bevor er es reinbrennt. Damit wird das erste Byte des Control Words zwar 0xFF und irgendwie undefiniert, aber es funktioniert trotzdem...
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Müsste ja eigentlich wieder mal was kommen...
Von Christoph am Mittwoch, 16. April 2008 - 22:07:46
Der Winter ist rum, der digitale Winterschlaf noch nicht so ganz... Allerdings habe ich mir in letzter Zeit immer wieder gedacht: "Das würde ein guter Artikel werden, wenn man einen schriebe... (Wenn vielleicht auch ein verschrobener)"

Nu denn, einfach mal wieder anfangen, das Internet ist schließlich noch nicht voll genug

Damit dieser Beitrag wenigstens noch irgendwelche verwertbare Information enthält, hier zwei Link-Tipps.

Wer sich für Petri-Netze interessiert (wie ich gerade) oder interessieren soll/will, kann mal auf http://www.informatik.uni-hamburg.de/TGI/PetriNets/tools/java/Braunl/ gehen, sehr schöner Simulator!

Und wer gerne öfter über Katzen lachen würde (und wer will das nicht?), kann auf http://icanhascheezburger.com gehen. Die Seite mit der das Internet meiner Meinung seinen Zweck erfüllt hat, von jetzt an kann es nur noch abwärts gehen...
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Schönes aus Holz
Von Christoph am Samstag, 11. August 2007 - 17:27:18
Und hier sehen wir, wie man eine Rechenmaschine aus Holz herstellt.

Sehr cool!
http://woodgears.ca/marbleadd/
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Sicher im Internet kommunizieren
Von Christoph am Samstag, 23. Juni 2007 - 11:30:15
HTTP, FTP, E-Mail und die meisten Messenger-Dienste haben eines gemeinsam: das sind Klartextprotokolle.
Das bedeutet, dass jedes Zeichen als normaler Text übertragen wird und unbemerkt mitgelesen werden kann (und wird). Das ist blöd wenn Passwörter dadurch bekannt werden und erst Recht bei E-Mails. Ansonsten könnte man den Inhalt ja auch bloggen anstatt ihn per Mail zu schreiben!

Die einzige Methode um im Internet sowohl Sicherheit als auch Privatsphäre zu gewähleisten ist Verschlüsselung. Seit einigen Jahren sind hochwirksame Verschlüsselungsprogramme fei verfügbar die sowohl mathematisch sicher sind, als auch leicht zu bedienen. Das erste bekannte ist "Pretty Good Privacy" (PGP), dass jedoch heute von dem moderneren und quelloffenen "GNU Privacy Guard" (GPG) bzw. "openPGP" abgelöst wurde.

Das Dumme bei der ganzen Angelegenheit ist nur, dass man nur mit Leuten sicher kommunizieren kann, die ebenfalls verschlüsseln.

Der Einwand ist immer entweder "Das macht ja Arbeit" bzw. "Das klingt viel zu kompliziert"

Aus diesem Grund gebe ich hier ein paar Links um möglichst viele vom Gegenteil zu überzeugen, denn das ganze dauert einmalig ca. zehn Minuten, ist simpel anzuwenden und gut:



Und wo wir schonmal dabei sind: für sicheres FTP finde ich FireFTP ziemlich gut, da es als plattformunabhängiges Firefox/Iceweasel-Addon daherkommt und ordentlich funktioniert.

Abschließend möchte ich auf meinen eigenen öffentlichen GPG-Schlüssel hinweisen der auch über mein Impressum verlinkt ist. Ich freue mich über verschlüsselte Mails
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